Folge 5: Azofarbstoffe
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über künstliche Lebensmittelfarbstoffe (Azofarbstoffe) und warum vor allem Kinder darauf sensibel reagieren können. Ihr erfahrt, warum unsere Snacks überhaupt so knallig gefärbt sind, worin Azofarbstoffe besonders häufig stecken (Stichwort E-Nummern E102 bis E133), was im Körper damit passieren kann – vom Abbau im Darmmikrobiom bis zu möglichen Effekten auf Entzündung, Immunsystem und Verhalten. Außerdem ordnen wir ein, was Studien wirklich hergeben (und was nicht), wie es um Pseudoallergien steht und warum das Thema auch für Menschen während oder nach einer Tumortherapie relevant sein könnte. Zum Schluss gibt’s alltagstaugliche Tipps, wie man ohne Panik, aber mit klarem Blick einkauft – und welche natürlichen Farbstoffe eine bessere Alternative sein können.
Hier gibt es mehr Infos zu uns:
Wir freuen uns über Feedback und Fragen: kontakt@wilmanns-stiftung.de
Wir bedanken uns bei der Pforzheimer Zeitung für die freundliche Unterstützung.
Der Podcast wird produziert von der Social Media & Podcast Agentur KUNDENFOKUSSIERT.
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei Die Beste Medizin kommt aus der Küche, dem Podcast der Wolfgang Wilmanns Stiftung.
00:00:07: Ich bin Ernährungswissenschaftlerin Nina Maria Weber
00:00:10: und ich bin Professor Dr.
00:00:11: Volkman Hüßler Arzt und Fan einer schmackhaften nachhaltigen und natürlich gesunden Küche.
00:00:17: Mit ihnen gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise wie die Ernährung unseren Körper und unseren Geisten stärken und unsere Umwelt schützen
00:00:24: kann.
00:00:24: Also, schnappen wir uns zunächst mal eine Karotte Und dann schauen wir mal.
00:00:30: Hallo, liebe Zuhörer!
00:00:32: Wir haben heute ein sehr spezielles Thema.
00:00:37: Dieses Thema habe ich eigentlich einer guten Freundin die Bio-Chemikerin ist zu verdanken.
00:00:45: Die hat mir einen Peber aus dem Jahr twentyfünfzehnt zugesandt zu dem Thema Lebensmittelfarbstoffe oder Azufarbstoffe und da stand dann drin dass diese Farbstoffe möglicherweise etwas mit der Hyperaktivität der Kinder zu tun haben.
00:01:03: Ich weiß nicht, ob sie mir das aus lauter Frust geschickt hat weil sie gerade Probleme mit ihren Kindern hatte und jetzt nach Ursachen gesucht hat.
00:01:10: jedenfalls fanden wir dieses Thema relativ spannend und sind da mal vertiefend eingestiegen Mit Wir ist etwas ziemlich großzügig gesagt.
00:01:21: eigentlich war es Nina die hier sich große Mühe gegeben hat um dieses Thema Lebensmittelfarbstoffe und Azufarbstoffe näher zu beleuchten.
00:01:32: Und ich begrüße jetzt erstmal Nina, hallo!
00:01:36: Hallo, freut mich!
00:01:38: Mich auch, Nina.
00:01:39: Wir fangen gleich ziemlich unvermittelt an mit der ersten Frage die sich eigentlich logischerweise auch so ergibt warum sind unsere Süßigkeiten eigentlich so bunt?
00:01:52: Ja eigentlich ganz einfach, also die Farbe beeinflusstet unsere Wahrnehmung und damit natürlich auch unsere Kaufentscheidung.
00:02:00: Und mit unsere meine ich vor allem unsere Kinder.
00:02:03: Also Kinder reagieren natürlich sehr stark auf leuchtende Farben gerade weil ihre Gehirne noch visuelle Reize besonders mit intensiven Geschmack- und Genussverknüpfen.
00:02:13: Ich will jetzt nicht lange langweilen aber aus der Aus den Studien von Konsum- und Ernährungsforschung haben wir immer wieder so ein Muster erkannt, dass Gelb zum Beispiel mit frische und mit Zitronengeschmack verbunden ist.
00:02:26: Rot ist sowas wie Süße oder Reife assoziiert.
00:02:30: Und Grün ist mit Natürlichkeit in Verbindung gebracht.
00:02:34: So kommen eben diese Assistationen die automatisch entstehen bevor wir überhaupt diese Süßigkeit probiert haben und die Kinder wollen diese Süssigkeiten natürlich dann umso mehr haben.
00:02:44: Die künstlichen Farbstoffe über die wir jetzt reden, also diese Azofarbstoffe ermöglichen zudem noch dass diese Farben eben gleichbleibend stabil sind.
00:02:54: Also das weder Hitze Licht oder auch lange Lagerungen ihnen etwas anhaben kann und noch dazu anders als natürlich Geschmacksstoffe oder Farbstoffe sind sie nicht geschmacksverändert
00:03:08: okay.
00:03:09: Dann ist natürlich die nächste Frage, die sich anschließt.
00:03:12: Wann kamen diese Farbstoffe denn überhaupt auf den Markt?
00:03:15: Und warum hatten sie so einen großen Erfolg?
00:03:18: Wir waren schon relativ lange auf dem Markt.
00:03:21: Also bereits in den fünftiger Jahren kamen Sie auf weil die damals als ein kleines Wunder der modernen Lebensmittelchemie gehandelt wurden.
00:03:31: Die wurden relativ günstig hergestellt aus Erdölprodukten und wie gesagt halt... besonders kräftige und stabile Farben, konnte man daraus gewinnen.
00:03:41: Also sowohl beim Kochen- und Backen hielten sie stand als auch dem Licht in Supermarktregal oder eben die lange Lagerzeiten.
00:03:50: Und in den fünftiger Jahren kam ja so die ganze Massenproduktion zunehmend ins Rollen und damit auch die lange Erhaltbarkeit.
00:03:57: Und diese Eigenschaften waren da natürlich ideal dafür.
00:04:00: Damals war auch das was wir vielleicht später noch ansprechen und zwar die Stabilität der Farben ein Sicherheitsvorteil und galt also in Sicherheitsverurteil, weil ein Stoff der sich kaum verändert, der galt als besonders berechenbar und harmlos.
00:04:16: Also solange es in Experimenten bei den Azofarbstoffen zu keinen akuten Vergiftungen kam bei Tierversuchen und so lange es auch keine offensichtlichen Organschäden oder Krebserkrankungen auslöste, solange wurden sie als sicher eingestuft.
00:04:33: Jahrzehnte später kam es dazu, dass wir uns über die chemische Stabilität und die biologische Sicherheit Gedanken gemacht haben.
00:04:40: Und darüber geredet haben, dass diese beiden Sachen nicht das Gleiche sind.
00:04:44: Also ein Molekül oder ein Farbstoff kann stabil gegenüber Licht- und Hitze sein aber im menschlichen Körper kann der noch aktiv werden.
00:04:53: Das heißt konkret für die Azufarbstoffe, dass sie eben in unserem Darm durch unsere Darmbakterien oder durch Enzyme umgewandelt werden können und dabei können eben neue Substanzen entstehen.
00:05:04: Und diese Substanze können wiederum mit Entzündungsprozessen, mit oxidativen Stress oder mit Veränderungen im Mikrobiome in Verbindung sehen.
00:05:12: Um es kurz zu sagen war man früher vor allem auf die Frage fokussiert macht dieser Stoff akut krank?
00:05:20: Und heutzutage ist man eher darauf bedacht ob er langfristig in die biologische Prozesse eingreift also besonders bei empfindlichen Gruppen, wie eben Kindern irgendwelche Auswirkungen hat.
00:05:34: Und auch dieser Perspektivwechsel erklärt eben auch warum die Arztverabstoffe heute wesentlich kritischer bewertet werden als in vor einigen Jahrzehnten.
00:05:44: Ja und in welchen Produkten stecken Sie denn eigentlich am häufigsten?
00:05:48: Also mir fällt er akut ein diese Gummibärchen, die ja eigentlich auch ja fast jeden Hotel zu finden sind in jedem Hotelzimmer Und ja, da kommt es wahrscheinlich auch sehr drauf an wie sie produziert wurden.
00:06:05: Aber was meinst du?
00:06:07: Ja absolut!
00:06:08: Also kurz gesagt kann man eigentlich sagen dass Sie in allen drin sind was Kinder Augen zum Leuchten bringen also in Süßigkeiten, in Limonaden, Softdrinks, in bunte Backwaren und Frühstücksflocken aber eben auch in bestimmten Medikamenten oder Kosmetika.
00:06:28: Und besonders häufig sind hier das Tatazin zu finden, Louraret und San Zedello.
00:06:35: Die sind natürlich nicht oder meistens nicht unter diesen Namen aufgelistet sondern anhand von Eh-Nummern also in dem Fall E- one oder zwei, E-onehundratneunzwanzig oder E-einhundertsehn.
00:06:47: Und gibt es von diesen Eh- Nummern einfach eine Nummer die wir uns besonders merken sollten?
00:06:55: Eigentlich, also wenn man sicher gehen will sollte man einfach alles was zwischen E- onehundertzwei und einhundertdreisig ist.
00:07:04: Weil das sind so die meist typischen Art zu fahren sage ich mal.
00:07:08: Und in der EU ist zudem der Warenweis kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen muss auf den Produkten stehen.
00:07:18: Daran kann man es auf jeden Fall erkennen genau.
00:07:21: Gut, also ich muss mir merken als Verbraucher wie ich das zu erkennen habe.
00:07:26: Ja, gewissermaßen die E-Nummern sollte mir jetzt eine Zahl merken zwischen onehundertzwei und wenn ich es mehr jetzt richtig gemerkt habe, einhundertdreisig oder?
00:07:36: Genau!
00:07:37: Das sind so die sogenannten Southampton Farbstoffe weil die britische Southampton Studie zuerst diese Verhaltensänderung bei Kindern aufgezeigt hat.
00:07:47: Genau und es ist vielleicht noch ganz gut zu ergänzen, dass sich bei diesem Hinweis um eine Vorsorge orientierte Regulierung in der EU handelt.
00:07:58: Das heißt die Studiendage reicht derzeit nicht aus zu sagen diese Farbstoffe also verursachen sicher ADHS aber es gibt halt Hinweise das sie beim manchen Kindern Hyperaktivität Unruhe oder Konzentrationsproblemen verstärken können.
00:08:16: Also besonders bei empfindlicher Kinder, bei Kindern die schon ADHS haben.
00:08:20: also damit es auch natürlich verstärkt oder eben auch wenn sie besonders häufig oder regelmäßig genommen werden.
00:08:27: Also wenn Kinder dauernd diese Süßigkeiten zu sich nehmen dann ist natürlich die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher dass sie auch irgendwelche negativen Effekte dabei spüren.
00:08:37: Es wäre ja wahrscheinlich auch zu schön gewesen für die Mütter Fursacher kennen würden, weil dann heißt es eben nicht mehr diese Farbstoffe essen.
00:08:48: Ja okay also ist es wie zu erwarten etwas kompliziert aber wie gesagt auch machbar und nicht zu unübersichtlich.
00:08:58: was passiert denn eigentlich wenn diese Azufarbstoffe die wir essen ja aufgenommen werden?
00:09:04: gehen sie einfach durch den Darm und da ist Ruhe?
00:09:08: oder Was ist da zur Wartin?
00:09:12: Früher ging man eben davon aus, dass diese synthetischen Farbstoffe einfach unverändert den Körper wieder verlassen.
00:09:21: Heute teilen wir es leider zum Glück, dass sie zwar dem Magen und den Dünnendarm weitgehend unverhindert passieren können aber spätestens im Dickdarm durch unser Darmbikrobium in dieser hoch aktiven biologischen Umgebung verändert werden.
00:09:40: Also bestimmte Darmbakterien können diese Azubindungen, also diese Stickstoffbindungen der Farbstoffe aufspalten und es entstehen dadurch kleinere Abbauprodukte.
00:09:50: Und die nennt man aromatische Amine.
00:09:54: Diese aromatischen Amine, die kennst du wahrscheinlich auch, die gelten nämlich als biologisch deutlich aktiver als die Farbstöcke.
00:10:01: vor allem in Tier- und Zählstudien konnten diese Metaboliten eben Oxytheden Stress hervorrufen, Entzündungsreaktionen... den Ahnschäden, das Immunsystem aktivieren.
00:10:12: Also alles was man eigentlich nicht möchte genau und also nochmal ganz es habe ich zwar schon gesagt aber es heißt nicht dass diese Farbstoffe jetzt bei allen Menschen automatisch eine Krankheit verursachen oder die genannten Sachen verursachten sondern es zeigt dass sie eben nicht wie angenommen im Körper in der Erd bleiben also dass sie unverändert bleiben sondern dass sie einfach durch biologische Prozesse, wie eben unser Mikroplom verändert wird.
00:10:43: Und dass diese Folgen besonders bei den regelmäßigen Expositionen einfach ja das die Gefahr im Grau ist
00:10:50: und das ist halt wie immer dann im Einzelfall schwer voraus zu sagen.
00:10:55: Das muss man einfach wissen.
00:10:56: und dann möglicherweise eben gilt wieder der Satz Die Dosis oder die Menge oder die Dosis macht die Krankheit So in dieser Richtung müsste man dann denken praktischerweise, oder?
00:11:10: Absolut ja.
00:11:12: Dass das bei so vielen gilt.
00:11:14: Genau.
00:11:15: Und jetzt nochmal zu den DNA-Schäden.
00:11:17: ist es nun wirklich so dass diese Farbstoffe DNA Schäden machen.
00:11:22: Du hast es ja schon gesagt.
00:11:24: In Zelllinien ist es ja meines Erachtens bewiesen, dass das passieren kann und gibt's dazu auch Humanstudien.
00:11:33: Ja, es gibt bisher vor allem Tierstudien Also vor allem Mausstudien, die vor allem mit Allura Red.
00:11:41: Also ja Red-Fürzig steht da auch manchmal drauf gemacht wurden und die zeigen ganz eindeutig den Arschäden und chronische Zündungen im Darm.
00:11:51: Was ich spannend fand an der Studie von zwanzig dreiundzwanzig, als ich gelesen habe dass besonders bei einer fettreichen Ernährung diese Effekte auftraten.
00:12:01: Genau also wenn man gleichzeitig ja genau er so etwas Also zwei Dinge tut, die nicht gut sind oder so kann man sagen.
00:12:11: Man sollte bei fettreicher Ernährung dann auch nicht gerade Gummibärchen noch essen.
00:12:15: Absolut und ich meine diese Farbstoffe wurden oder werden doch immer noch besonders gerne eingesetzt beim Backwaren weil sie eben
00:12:22: durch...
00:12:23: Nicht durch die Hitze kaputt gemacht werden Und Backwaren sind einfach oft fettig.
00:12:27: Das heißt da muss man einfach mal aufpassen.
00:12:29: Genau.
00:12:30: Aber wie gesagt also das ist alles Studien an Mäusen, an Tieren und es gibt keinen direkten Nachweis für diese Effekte beim Menschen bisher.
00:12:39: Genau, das macht natürlich dann die Interpretation beziehungsweise ob sie überhaupt relevant sind für uns und das entsprechende Bordteil ist schwierig.
00:12:49: Gut!
00:12:50: Jetzt sind hier Versuche das eine aber das schließt sich jetzt eben an.
00:12:54: wie übertragbar sind diese Versuche auf Menschen?
00:12:58: ich glaube da wird's schwierig aber Nina wird uns das vielleicht gleich etwas genauer erklären.
00:13:05: Ja, also Tierversuche liefern uns erste wichtige Hinweise.
00:13:08: Also sie sind auf gar keinen Fall zu vernachlässigen, sondern sie zeigen uns in welchen biologischen Prozesse grundsätzlich möglich ist bei diesem Stoff.
00:13:20: In dem speziellen Fall ist es gut belegt dass der Abbau-Wehrweg auch über das Darmikroblem beim Menschen ähnlich funktioniert wie im Tiermodell.
00:13:29: Das heißt es geht als plausibel vergleichbar auch beim Menschen auftreten könnte.
00:13:37: Wahrscheinlich langsamer oder schwächer, oder auch abhängig von der individuellen Empfindlichkeit?
00:13:42: Das ist klar!
00:13:43: Aber wie gesagt die Tierversuche zeigen eine Richtung und die genaue Bedeutung für den Menschen muss eben weiter erforscht werden.
00:13:51: Ja jetzt nochmal zu dem Müttern.
00:13:54: gibt es denn tatsächlich einen Zusammenhang zwischen den Farbstoff- und Hyperaktivität?
00:14:01: muss man ja fast vermuten, was wir so bisher herausgefunden haben oder du rausgefunden hast.
00:14:08: Ich will dich mal auf eine kleine Exkurs einladen und zwar in die neunzehnten, siebziger Jahre.
00:14:16: Keine Angst nicht zu lange!
00:14:20: Man kann immer wieder etwas lernen ist ja gut.
00:14:22: Absolut
00:14:22: aus der Geschichte lernen genau.
00:14:25: Da war ein amerikanischer Kinderarzt, der heißt Benjamin Pinegold.
00:14:30: Der beobachtete damals, dass sich das Verhalten von einigen Kindern deutlich verbesserte.
00:14:37: Wenn sie auf künstliche Aromen, auf Farbstoffe und bestimmte Zusatzstoffe verzichteten.
00:14:43: Also besonders hyperaktive unruhige Kinder, Kinder die sich schlecht konzentrieren konnten.
00:14:50: Die wurden eben allein durch diese Veränderung in der Nährung ruhiger.
00:14:54: Lass mich nur mal kurz eine kleine Ergänzung, fällt mir nur spontan ein!
00:14:59: Gut, das ist in den siebziger Jahren.
00:15:00: Aber es ist doch irgendwie ... Also dieses Phänomen-Hyperaktivität von Kindern scheint es schon länger zu geben.
00:15:07: Es ist nicht irgendwie eine neue Mode wie man manchmal so einen Eindruck hat?
00:15:12: Nein absolut nicht und auch die Erklärungen sind mal nequaltig.
00:15:16: also er wird auf gut Deutsch schon jede Kuh durchs Dorf getreten.
00:15:21: Genau.
00:15:22: Übrigens
00:15:22: fällt mir auch gerade ein.
00:15:23: Entschuldigung wenn wir hier so etwas locker mit diesem Thema umgehen, die Psychologen haben dazu sicherlich eine sehr differenzierte Meinung, aber wir sind nun mal keine Psychologen.
00:15:33: Sondern ich bin Onkelog und deswegen sehen wir das auch alles ein bisschen lockerer hier.
00:15:38: Absolut!
00:15:39: Und ich will es auch nicht verharmlosen auf gar keinen Fall?
00:15:41: Ja ja genau ist auch wichtig.
00:15:43: Genau.
00:15:45: Okay erzähl bei der Entschung.
00:15:46: Ich habe dich unterbrochen.
00:15:48: Alles gut, alles gut.
00:15:49: Dafür sind wir da.
00:15:50: Ich mache hier kein Portrait.
00:15:55: Er stellte praktisch diese Beobachtung in den Raum und führte dann eben diese Hyperaktivität auf die künstlichen Farbstoffe zurück.
00:16:04: Die Fachwelt an sich reagierte da aber jetzt nicht ganz so gut darauf, sondern relativ skeptisch.
00:16:11: Und auch Studien konnten am Anfang dieser Beobuchtungen einfach nicht bestätigen – man pammt nichts!
00:16:17: Deswegen galt diese Hypothese lange als unwissenschaftlich und wurde wieder in die Schubleide getan.
00:16:26: Das Problem war vor allem, dass einfach die methodischen Werkzeuge damals fehlten um so subtile Verhaltensänderungen zuverlässig zu messen.
00:16:34: Heutzutage ist das zum Glück anders und es zeigt sich hier ein etwas differenzierteres Bild dadurch, daß einfach die besser kontrollierten Studien bestätigen können, dass die ursprüngliche Annahme von Feingold also dass die Zusatzstoffe die Ursache von HDS sein nicht bestätigt kann.
00:16:52: Das habe ich ja vorher schon gesagt.
00:16:53: Aber es kann durchaus sein, dass diese synthetischen Farbstoffe ja wir sagen neurobihavorale Symptome auslösen können oder verstärken können.
00:17:02: Also praktisch genau...
00:17:03: Vielleicht kannst du das nochmal ein bisschen in Deutsch für die Beutig-Grate
00:17:07: genannt
00:17:07: werden und viele nicht zu bewandert sind.
00:17:12: Ich würde dir nicht ausschalten, genau!
00:17:14: Ja, genau, sie sagen jetzt ist aber Schluss hier.
00:17:18: Es geht halt einfach um diese Unruhe, um diese Konzentrationsprobleme.
00:17:23: Die erhöhte Reizbarkeit, dass sie praktisch ausgelöst werden oder verstärkt werden können nicht ausgelösst werden können genau.
00:17:30: und das eben auch bei Kindern die keine ADHS-Diagnose hatten.
00:17:34: Das heißt wenn ich das kurz zusammenfassen kann war die Feingold-Hinplothese nicht falsch aber sie wird einfach zu pauschal formuliert.
00:17:42: ja ich glaube so kann man das sagen.
00:17:45: Gibt es eine Erklärung, warum gerade Kinder empfindlich auf diese Stoffe reagieren?
00:17:52: Also Kinder sind insgesamt einfach empfindlicher.
00:17:55: Das Alleinschamkörpergewicht liegt weil sie einfach gemessen auf ihr Körpergewicht mehr Farbstoffe aufnehmen
00:18:02: durch
00:18:03: die Süßigkeiten als wir.
00:18:06: Dann arbeitet auch die Leber noch so auf Sparflamme sag ich mal und das Gehirn steckt in der Entwicklung.
00:18:15: Die Farbstoffe greifen einfach viel besser in die Signalwege ein.
00:18:19: Aber man kann schon sagen, dass sie diese Farbstöfe halt auch durchaus auf Erwachsene birgen.
00:18:25: oder ist das so weit hergeholt?
00:18:27: Das stimmt auf jeden Fall.
00:18:28: Also potenziell schon sage ich mal durch diese Entzündungsprozesse, durch die Veränderung des Mikrobiomes aber wie gesagt die Effekte sind deutlich weniger stark als bei Kindern.
00:18:42: Gibt es denn Daten, dass diese Farbstoffe auch unser Verhalten beeinflussen?
00:18:48: Ja also es heißt stimmt das bestimmte synthetische Farbstoffe biologische Stressaktionen auslösen.
00:18:56: Also vor allem im nahen Märkensystem.
00:18:58: Wir greifen uns wieder auf ein Tier-Experiment zurück.
00:19:01: aber hier wurde eben beobachtet, dass die Farbstofe oxiditäten Stress erzeugen und dass freie Radikale durchgestanden sind die unsere Nervenzellen, ich sag mal empfindlicher machen.
00:19:16: Also die Zellen reagieren dann eben schneller auf die Reize, sie feuern leichter und das ist auch Messbau.
00:19:22: und dass es eben auch die Messbarkeit dieser Unruhe oder dieser Reizbarkeit, die ich erwähnt
00:19:29: habe.
00:19:29: Genau dazu kommt noch, dass die Entzündungszyknal jetzt nicht nur im Körper wirken sondern Sie erreichen das Gehirn Und da werden eben neue Trotspitalen wie Dopamin und Neuartrenalin ausgeschüttet, die eben auch auf die Aufmerksamkeit den Puls geteile und die Stimmung wirken können.
00:19:50: Nochmals so ganz allgemein verständlich.
00:19:53: Dopamin-Neuartrinalins sind chemische Bodenstoffe kann man so sagen?
00:19:58: Genau genau ja!
00:19:59: Ja okay
00:20:01: gut
00:20:02: was wäre jetzt dann noch so wichtig?
00:20:04: für also Bezüglich der Farbstoffe könnte man nun sagen, dass die das Gehirn verändern?
00:20:10: Sie verändern das Gehör nicht direkt.
00:20:14: Ja sie verschieben das Gleichgewicht vielleicht.
00:20:18: Also besonders eben bei Kindern wie gesagt weil es Gehirnsicht dann noch nicht richtig entwickelt hat und da ist einfach eine zusätzliche Belastung Und die kann bestehende Schwächen einfach sichtbar machen sag ich mal
00:20:30: Okay gut das is ja schon alles sehr spannend.
00:20:34: Aber jetzt kommen wir endlich mal wieder zu meinem Fachgebiet, also ich habe natürlich hier interessiert zugehört weil vieles für mich auch wirklich sehr neu war.
00:20:44: und ja jetzt ist die Frage, die mich natürlich beschäftigt und umtreibt können diese Azufarbstoffe auch Krebs auslösen?
00:20:54: Also nach aktuellem Wissenstand gibt es keinen eindeutigen Beweis,
00:20:58: dass
00:20:59: die Achsofarbstoffe direkt Krebs verursachen können.
00:21:03: Es
00:21:03: kommt allerdings vor allem in neuesten Studien dazu, das die Farbstoff im Körper also insbesondere im Darm zu reaktiven Abbauprodukten führen.
00:21:15: und diese aromatischen Amine, die ich schon so erwähnt habe, können eben in Tier- und Zellmodellen den Arschäden in Zündungen Veränderung zellwachstum auslösen und dann eben zu Damenentzündungen führen, zu DNA-Brüchen führen die dann mit Krebs wiederum in Verbindung stehen.
00:21:31: Also auf den Menschen runtergebrochen zeigt das es gibt keine Hinweise auf einen direkten Krebsnachweis aber auf mögliche Mechanismen.
00:21:40: Das heißt, die Farbstoffe werden so auch nicht als krebserregend bewertet.
00:21:45: Aber eben die Apropos-Produkte haben sogenanntes genotoxisches Potenzial und deswegen... Also ich würde auf jeden Fall jetzt nicht regelmäßig zu farbstoffen kaufen.
00:21:54: Genau das ist ja immer wieder die, ich sage es schon immer, klinisch relevante Frage oder die relevante frage für die Praxis.
00:22:02: wenn wir davon natürlich so, ich sag mal, fünfhundert Gramm pro Tag essen dann hat das eine ganz andere Bewertung, als wenn ich mal ein zwei so von diesen Gummibärchen esse.
00:22:15: Genau also die Menge macht natürlich hier auch das Problem.
00:22:19: ja und jetzt kommen zu einer ganz wichtigen Frage, die mich natürlich schon seit mindestens zwei Jahren eigentlich schon immer in meinem Beruf genugischerweise oder mit meinem Beruf zusammenhängt umher treibt.
00:22:30: aber wie vielleicht der eine oder andere weiß wir haben es ja auf unserer Homepage veröffentlicht gehöre ich auch zu den Menschen eine Tumortherapie hinter sich haben und siehe natürlich ehrlicherweise dann viele Dinge etwas differenzierter und schaue etwas genauer hin.
00:22:50: Und deswegen ist nämlich, nicht nämlich sondern ist die Frage aller Fragen
00:22:57: ob
00:22:59: wir wissen dass wir nach Tumotherapie natürlich in einer ganz anderen Situation sind als vor einer Ob möglicherweise diese Azofarbstoffe eine Relevanz haben, ob wir da besonders als Patienten nach Therapie natürlich auch für Patienten die Untertherapie sind.
00:23:20: Es gibt ja sehr viele Patienten, die chronisch therapiert werden.
00:23:24: Ob dieser Azofarbstoffe dann möglicherweise ein Problem für uns sind?
00:23:30: Hast du dazu was gefunden wird?
00:23:32: wahrscheinlich schwierig.
00:23:33: Also ich habe wirklich viel geschaut, weil ich weiß, dass es beim Steckerpferd ist sozusagen.
00:23:40: Ich hab jedoch keine klinische Studie gesehen die direkt untersucht
00:23:46: hat
00:23:47: bei Krebsüberlebenden oder auch während einer Krebstherapie wirken.
00:23:51: aber die genannten Arbeiten zur DNA Schäden zu chronischen Entzündungen und eine Veränderung von Mikrobiomen sind natürlich besonders relevant für Krebs überlebende Einfach weil der Organismus verletzlicher ist.
00:24:04: Dann sind natürlich zusätzliche chronische Entzündungen oder den Arschschädenschäden, zusätzlichen Risikofaktoren für Zweitumore, früher Rezedive und so weiter.
00:24:14: Und auch die Veränderung des Mikrobiomes das ja eh schon durch die Chemotherapie, durch Antibiotika- oder Immuntherapie stark geschädigt ist.
00:24:21: Das kann natürlich auch wieder ein zusätzlicher Störfaktor sein, der dadurch überproportional wirkt.
00:24:28: Kürzlich ist ein Studie erschienen im FASER Journal, also eine angesehene Fachzeit.
00:24:34: Also durchausrennemiertes und medizinisches Journal?
00:24:39: Genau!
00:24:40: Und hier ging es auch um schädliche Auswirkungen von diesen Azofarbstoffen auf die Darngesundheit.
00:24:47: Die zeigt nämlich auch ganz deutlich dass das Mikrobium dadurch beeinträchtigt wird und die Darmbarriere geschädigt wird.
00:24:54: Und dass auch die Immunantwort beeinflusst wurde.
00:24:57: die Farbstoffe bringen unser Abwehrsystem durcheinander.
00:25:02: Und normalerweise schützt uns ja das Immunsystem vor Krankheitserträgern, aber wenn diese Farbstofe, diese Immunzellen und so Immunabwehr irritieren dann kann es eben sein dass das Immunsystem entweder überreagiert oder ihm gar nicht mehr richtig funktioniert.
00:25:18: Und dann um eben Entzündungen, Allergien usw.
00:25:23: Und gerade bei Menschen Während einer Kripstherapie sind oder auch kurz danach kann man sich hervorstellen, wie wichtig ein gut funktionierendes Immunsystem in dieser Zeit ist.
00:25:33: Genau und das braucht einige Zeit um wieder gut zu funktionieren ja muss ich mal aussagen.
00:25:39: Und wenn man dann noch über die Immuntherapien redet, dann kann man sicher vorstellen dass es durchaus relevant.
00:25:46: Gut das waren schonmal glaube ich zu diesem Thema ganz wichtige Hinweise.
00:25:52: Du hattest schon das Thema Allergien oder auch Asthma und das Immunsystem erwähnt.
00:26:00: Gibt es dafür wirklich bewiesene Zusammenhänge zwischen dem Immun-System, Allergin-, Asthma- und den Farbstoffen?
00:26:10: Konntest du da was rausfinden?
00:26:13: Ja tatsächlich aber vor allem so eine Depsodoallergien.
00:26:18: Das musst
00:26:18: du uns jetzt mal erklären.
00:26:21: Vielleicht
00:26:22: habe ich eine Pseudialogie gegen irgendwas.
00:26:26: Genau, also Pseuda-Allergien sehen aus wie eine Allergie aber es gibt keine echte Immunantwort.
00:26:33: Also diese klassischen Antikörper werden im Licht aktiviert Städatin wird Ristamin ausgesetzt und andere Entzündungsstoffe.
00:26:42: Und es kommt zu diesen typischen Hautausschlägen oder eben asthmatischen Beschwerden, Schleinhautschwellungen usw.
00:26:51: Aber wir können keine Immunantwort- oder Reaktion nachweisen?
00:26:55: Genau
00:26:56: das Immunsystem ist nicht aktiviert.
00:27:04: Genau, hier habe ich auch in einer ... ... ist
00:27:08: es sehr neu.
00:27:08: Ich studiere
00:27:09: durch Neu in ... ... Allergy und Immunologie also auch ziemlich ... ... also ziemlich guten Journal ... ... eine Aussage gefunden dass Tata Zin und Alura Red die Mustang direkt aktivieren können.
00:27:22: Wenn wir jetzt gut werden könnten wir natürlich leicht die E-Nummern sagen aber die fahren mir jetzt auch nicht ein.
00:27:27: Also irgendwas mit E-Hundertzwei und aufwärts ne?
00:27:32: Genau.
00:27:33: Wir haben uns gemerkt, oder
00:27:35: zwei bis hundertdreißig genau?
00:27:36: Ja, genau.
00:27:38: Gut!
00:27:39: Die vermitteln Reaktionen die EGE-Vermittels sind oder nicht?
00:27:44: Nee eben nicht, also auch da ging es um diese Pseudoallergie.
00:27:53: Also ehemaliger Abhunderzweih wie wir Zuhörer da draußen da müssen dann ein bisschen vorsichtig sein Genau.
00:28:03: Und die Studie zeigte eben, dass die Reaktionen nicht IgE vermittelt sind aber eben natürlich trotzdem klinisch relevant.
00:28:12: also Pseudoallergien klingt immer so harmlos.
00:28:15: das ist durchaus, dass es Damin ausgestüttet wird durchaus nichts zu vernachlässigen.
00:28:21: Für die Patienten schon eine Beeinträchtigung ist auch klar.
00:28:26: Absolut!
00:28:26: Also wenn man so erstmal ähnliche Symptome hat, dann...
00:28:29: Ja genau.
00:28:29: Und dann ist dem Patient wurscht ob das jetzt Immun vermittelt oder GE-vermittelt ist?
00:28:34: Er hat ein Problem, ne?
00:28:35: Genau!
00:28:36: Eben genau.
00:28:38: Was ich auch spannend fand, fällt mir gerade ein bei der Studie war dass hier auch diese additiven Effekte beschrieben wurden.
00:28:45: also das praktisch besonders wenn viele Farbstoffe zusammenkommen, dass diese kann man sich ja vorstellen, dass die Zusatzstoffe umso mehr wirken.
00:28:56: Okay.
00:28:57: Genau!
00:28:58: Gut, also man könnte sagen echte Allergien sind selten doch pseudoallergische Reaktionen sind relativ gut dokumentiert und dann natürlich auch klinisch relevant wie wir schon festgestellt haben.
00:29:09: Absolut ja, gut zusammengestellt.
00:29:11: Ja
00:29:12: okay... Gut nun ist es natürlich in unseren Süßigkeiten oder sind die in unseren süßigkeiten auch neben diesen Azofarbstoffen Genug, was unsere Gesundheit nicht gerade dienlich ist.
00:29:25: Was passiert denn wenn die Farbstoffe mit Zuckeremulgatoren, die natürlich auch dann häufig zu finden sind und anderen Süßstoffen kombiniert werden?
00:29:35: Genau!
00:29:36: Also wie gesagt, wie du es schon gesagt hast, treten natürlich da synthetische Farbstaffen selten alleine auf und in den meisten Süßigkeiten Zucker, Emulgatoren und Süßstoffe eingesetzt.
00:29:50: Deswegen ist seine Frage absolut relevant!
00:29:53: Und die Forschung zeigt auch ganz klar dass diese Kombination problematischer ist als die einzelnen Stoffe für sich.
00:29:59: Also was ganz klar in der Forschung viel klarer bei den Azofabstoffen ist das Zuckerinzündungen fordert und das Zucker auch den Stoffwechsel belastet.
00:30:09: Das kennen wir jetzt aus unserem Zucker Podcast.
00:30:14: Genau, haben wir schon mal drüber geredet?
00:30:15: Da haben wir
00:30:15: auch schon mal darüber geredeten.
00:30:17: Genau.
00:30:18: Also kann man gerne nochmal nachhören.
00:30:21: Ja ja unbedingt!
00:30:22: Nicht jetzt noch dranbleiben.
00:30:24: Nein
00:30:24: nein das ist erstmal zu Ende hören hier.
00:30:29: Und wir wissen auch dass Emurgatoren natürlich die Datenbarriere schwächen können und dann die anderen Substaats natürlich auch leichter auf den Organismus einwirken können, wenn sie damals eher schon schwach ist.
00:30:40: Wir wissen dass diese Stoffe haben wir auch darüber geredet das Mikrobiom verändert und wenn diese ganzen Effekte natürlich zusammenkommen, dann verstärken Sie sich gegenseitig und das alles im Darm kann es erforschen was da los ist.
00:30:55: Also wir sprechen jetzt
00:30:56: der Wissenschaft
00:30:57: von additiven Effekten.
00:31:04: Du hast dich ja nun wirklich da in das Thema hinein gekniet und wenn man dir dann so genau zuhört, wird einem ja schon etwas mulmig bei diesen Azufarbstoffen.
00:31:16: Und dann stellt sich natürlich wieder die grätschen Frage oder die etwas ketzerische Frage warum sie denn solche Farbstoffe überhaupt noch erlaubt?
00:31:25: Hast du dafür eine Erklärung?
00:31:28: Ja weil die Zulassung auf einer sogenannten toxikologischen Bewertung beruht Und die zeigt halt nur, ist es akut toxischer?
00:31:38: nicht?
00:31:39: und diese Zulassung stammt eben aus einer Zeit in der man Gesundheit sehr eng definiert hat.
00:31:45: Also einfach gesagt verursacht dieser Stoff akutgräbs oder ist er akutgiftig?
00:31:51: Und wie sagt Tieren Langzeitwirkungen, die wir jetzt besprochen haben also auch Verheilung auf den Zündungen Das war damals eben kaum erfassbar und deswegen hat es auch für die riesige Gruppe Wertung damals keine Rolle gespielt.
00:32:04: Erst heute zeigt sich nach und nach, wie aktiv sie wirklich sind als biologisch.
00:32:11: Deswegen kommt dann eben auch diese Warnhinweise ins Spiel.
00:32:14: Gut
00:32:15: jetzt könnte man meinen... Es ist ja nun schon ein bisschen Bewegung in dieses Thema hineingekommen und tut sich da etwas?
00:32:28: andere Wahrnehmung, gehen die Wissenschaftler auch anders damit um.
00:32:34: Wie ist denn da so?
00:32:35: oder ja danke für das Einzuschätzen ob das eine Rolle spielt?
00:32:41: Also wie gesagt in der EU müssen die Lebensmittel mit diesen synthetischen Farbstoffen seit Jahrzehnte ein Warnhinweis tragen Und der muss eben ganz klar auf die aus oder möglichen Auswirkungen, auf die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern hinwärts.
00:32:59: Gleichzeitig prüft die EFSA also die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit regelmäßig die neuesten wissenschaftlichen Daten und passt in die Grenzwerte weil Bedarf an.
00:33:11: Ja das ist ja schon mal sehr positiv.
00:33:13: Das muss man hier auch mal hervorheben.
00:33:16: Absolut ja und genau es gibt dann noch unsere Vorzeigestarten wie Norwegen und Schweden, die bestimmte Arztverabstoffe aus Vorsorgegründen komplett eingeschränkt oder verboten hatten.
00:33:29: Und dann gibt es noch die USA, der Gegenspieler sozusagen, wo diese dieser Verabstoffen einfach weiterhin zugelassen sind.
00:33:38: Die Regale sind ja auch, also was dann die Süßigkeiten angeht, deutlich bunter.
00:33:43: Ja, absolut.
00:33:45: Verklischiert aber es ist...
00:33:47: Ja, nee sie ist einfach so, ja genau.
00:33:50: Aber eben auch hier wächst aber auch die nissenschaftliche und seltschaftliche Kritik?
00:33:56: Ja jetzt ist natürlich die Frage warum brauchen wir denn die Chemie?
00:34:01: können wir das denn nicht mit natürlichen Farben?
00:34:06: ähm ja gleiche Effekte erzielen, dass diese Farbe uns ansprechen ohne, dass wir jetzt großartige Bedenken haben müssen.
00:34:16: Dass die Farben unseren Körper nicht gut tun.
00:34:19: Es liegt doch nahe und es gibt viele natürliche Farbstoffe.
00:34:23: Was hast du dazu herausgefunden?
00:34:25: Gute Frage!
00:34:27: Absolut interessant weil die natürlichen Farbstofe wie zum Beispiel das Kokombin aus Korkuma ist satte Gelb oder Antiziane aus Beeren Oder das Blaue oder die Beta-Lyane aus der rote Beete, also dieses Futter.
00:34:46: Also das sind alles natürliche Farbstoffel, die noch dazu sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe sind?
00:34:52: Das haben wir ja auch gelernt!
00:34:53: Das ist ja gut, ne?
00:34:54: Eben genau.
00:34:56: Genau.
00:34:56: Das heißt
00:34:57: nicht nur negativ auf unser Mikrobiom sondern sie wirken potenziell auch noch antioxidativ und entzündungshemmend.
00:35:04: Genau, ich habe da eine Studie noch gefunden die zeigte dass diese Prozesse beeinflussen können.
00:35:10: Die Herz-Kreislauferkrankungen Stoffwitzerschwörungen oder auch Verkrebsen Rolle spielen und genau eben neben diesem optischen Effekt auch noch so eine kleine biologische Effekte mit sich bringen.
00:35:24: natürlich nicht viel.
00:35:25: also man darf jetzt nicht irgendwie sagen das Gummibärchen ist auf einmal irgendwie gesund weil da ein bisschen Kokoma drin ist Aber es ist auf jeden Fall... Es
00:35:32: bleibt ja noch warm.
00:35:33: Warum ist das nicht gesund?
00:35:34: Es bleibt immer noch der Zuckergehalt.
00:35:38: Schalantine ist ja auch möglicherweise ein Problem, wenn's eben von Tieren stammt, könnte das ein Problem sein.
00:35:44: Also
00:35:46: Gummibärchen bleibt ein Gummiberchen aber es kann halt ein bisschen weniger...
00:35:51: Genau und das ist ja schon mal gut.
00:35:51: ...sind nichts sein sozusagen, wenn man dann einfach ein bisschen Antoziane draufhaut.
00:35:56: Und wir haben damit so die Ehre der Gummibärchen ein bisschen gerettet.
00:36:01: Das heißt ja für den Zuhörer drauf achten, ob natürliche Farbstoff und ich glaube es gibt schon sehr viele Gummiberchen wo das dann auch drauf steht.
00:36:11: also Ich bin nicht so'n Gummibaerchen-Fan und jetzt auch nicht so da informierte.
00:36:15: aber du hast Kinder Du kannst das glaube Mehr bestätigen.
00:36:19: Ich
00:36:19: achte jetzt, also auch gerade durch die Recherche nochmal mehr darauf und ich finde kaum Gummibärchen wo es wirklich drauf steht.
00:36:25: Also gerade durch diese Handhinweise sind die meisten einfach so abgeschreckt weil sie die nicht draufdrucken wollen.
00:36:32: das ist wirklich bei den meisten Gummibaerchen inzwischen mit pflanzlichen Kappen.
00:36:37: Ja okay.
00:36:38: Genau.
00:36:39: Okay gut.
00:36:42: sagt vor allem eben bei so Backwaren oder eben auch Zuckerstangen und solche Sachen.
00:36:46: Da ist eh schon Wursch wahrscheinlich die Farbstoffe da.
00:36:50: Genau, aber man muss ja jetzt schon auf ehrlicher Weise sagen dass die Industrie diese natürlichen Farbstöfe noch nicht so richtig als Blockbuster gewissermaßen in den Markt gebracht hat.
00:37:04: Überwiegend ja schon noch die Künstlichen?
00:37:06: Oder ist das ein falscher Eindruck?
00:37:07: Nee nee insgesamt.
00:37:10: Wir sprachen jetzt über so Gummi-Bärchen, da sieht das gut aus unserer Sicht.
00:37:15: Aber insgesamt sind die natürlich schon noch präsent und der Hauptgrund ist einfach ja ... Die Lebensmitteltechnologie sag ich mal.
00:37:24: also die natürlichen Farbstoffe sind immer noch empfindlicher als die Synthetischen.
00:37:28: Also gerade was ich am Anfang gesagt habe diese Lichtempfindlichkeit oder die Hitzeempfindigkeit können sie einfach.
00:37:35: Das kann einfach die Farbe abschwächend verändern Sie sind aber nicht so lange haltbar wie die Azofarbstoffen.
00:37:44: Es wird aber natürlich intensiv daran geforscht und was ich spannend fand in dem Zusammenhang war, so eine Technologie der Mikroverkapselung.
00:37:55: Das heißt, die Farbstoffe wurden so in winzige Höhlen eingebettet und genau und sowas spielt zum Beispiel eine zunehmende Rolle.
00:38:08: Okay, dann vielleicht noch eine ganz praktische Frage.
00:38:12: Wir hatten es schon gedeutet die natürlich auch mehr insbesondere auf den Herzen liegt Wie kann man denn die Kinder eben davor schützen?
00:38:22: Wir hatten sie eigentlich schon angedeutet aber können Sie vielleicht nochmal zusammenfassen weil das ist ja Das A und O Und natürlich auch uns Erwachsene da vorschützt und natürlich insbesondere die sensible Gruppe Die wir am herzen liegt die Gruppe die eine Tumortherapie überstanden hat, beziehungsweise noch unter einer chronischen Tumotherapie ist.
00:38:41: Für die gilt das Gleiche?
00:38:44: Was kann man sich denn da so merken?
00:38:47: oder als Geistigen Laufzettel mitnehmen und das ins Gehirn irgendwie versuchen abzuspeichern, dass es dann auch ein für alle mal sitzt?
00:39:02: Eigentlich ganz einfach.
00:39:03: Nicht zu viel,
00:39:04: ne?
00:39:04: Nicht zu viele.
00:39:05: Wir können
00:39:06: uns alle nicht soviel merken und...
00:39:09: Kurz und knackig!
00:39:10: Kurz und Knackig genau.
00:39:12: Genau also erster Punkt einfach mal Zutatenliste lesen wie gesagt die Warnienweise lesen auf e-nummern.be, E-hundertzwei, Hundertzehn Also bis E-Hundertdreißig.
00:39:24: einfach mal schauen wenn die draufstehen.
00:39:25: Ja ja also das müssen wir einfach drauf haben.
00:39:27: e-hundertzwei bis E hundertdreißig mehr kennen Genau.
00:39:32: Und bei das ja auch schon, es ist ja schön auch da geht er schon der Wahnsinn los.
00:39:36: und du hast gesagt wenn ich einkaufen gehe achte ich ja kaum drauf.
00:39:41: Das geht ja schon damit los dass sie natürlich nicht groß also keine Großbuchstaben schlecht zu lesen sind.
00:39:48: Also da muss sich schon ziemlich passionierzeit um das mal so zu sagen aber es lohnt sich vielleicht
00:39:57: absolut.
00:39:59: Ich bin der Aubermutter von zwei kleinen Kindern, die uns rumspringen und dann bin ich jetzt auch nicht so dass ich erst mal zehn Minuten irgendwelche Zutatenlisten lesen kann.
00:40:09: Aber spätestens zu Hause hat man vielleicht mal eine Minute Zeit und schaut sich...
00:40:14: drauf gucken und dann wenigstens sagt das nächste mal irgendwie anders, in dieser Richtung.
00:40:19: Die meisten von uns kaufen ja auch nicht jedes Mal komplett was Neues sondern haben so ihre, keine Ahnung, zwanzig Produkte die sie dann rotierend kaufen.
00:40:26: Und dass Sie da einfach wissen was ist da drin?
00:40:28: Die einfach sitzen genau!
00:40:29: Okay.
00:40:32: Und wenn dann auch mal eine E-Nummer oder in die E-Hundertzehn oder so was dabei ist, ist das wirklich auch kein Weltuntergang?
00:40:38: Ja, da
00:40:38: bricht ja nicht die Welt an.
00:40:40: Man sollte es eben bloß nicht zum Dauerlösung machen
00:40:43: bzw.,
00:40:44: dass ihn seinen Dauerspeiseplan aufnehmen.
00:40:47: Genau.
00:40:49: Zweiter Hinweis auch eigentlich einfach und selbst erklären diese bunten Süßigkeiten, die extrem bunten süßigkeiten einfach reduzieren.
00:40:58: Süßkeiten insgesamt natürlich mehr... Klassisch statt Masse, sage ich mal.
00:41:03: Aber eben klar ist es extrem bunten.
00:41:06: Dann würde ich noch sagen klassisch oder einfacher Tipp selber backen?
00:41:12: Oder wenn dann zunächst mit natürlichen Farben... So
00:41:14: wie die Eltern oben gemacht haben auf die neue Generation sollte selbst backen.
00:41:19: aber so mein Eindruck ist das klappt glaube ganz gut.
00:41:22: also backen tun viele gern ganz gerne.
00:41:24: Denke ich auch, denke ich auch.
00:41:25: Es ist fast glaube ich einfacher als selbst kochen habe ich.
00:41:28: so ist jetzt keine Studie, keine Studienergebnisse die ich Ihnen hier sage nur so mein persönlicher Eindruck.
00:41:36: Also gerade auch in der Weihnachtszeit die ihr jetzt vorbei ist aber wie viele Plätzchen da gemacht wurden in unseren Freunden.
00:41:43: Das ist immer Irrsinn ja.
00:41:44: Aber
00:41:46: auch da sind natürlich solche Sachen wie Streusel und sowas wo man dann sagt Jetzt ist einmal Weihnachten oder jetzt ist Fasching, jetzt achte ich da nicht drauf Ist mal in Ordnung, aber sollte halt einfach jetzt nicht norm sein.
00:41:59: Einfach mal so ein bisschen mit einem Auge dahin schauen.
00:42:03: Genau.
00:42:03: Und was ich bei meinen Kindern mache ist einfach früh aufklären.
00:42:09: Ja das klingt natürlich vorbildlich, aber mein Eindruck ist schwierig oder?
00:42:14: Also es muss man psychologisch schon gut verpacken um den Kindern zu erklären, was gut und was schlecht ist.
00:42:22: Aber ich glaube, da spielt auch die Zeitenrolle.
00:42:24: Man muss es halt immer wiederholen wie bei der Werbung und irgendwann kapiert sie jeder dann.
00:42:29: Und ohne Angst zu machen?
00:42:30: Ganz ganz wichtig.
00:42:31: Ja
00:42:31: ja klar, Angst ist immer immer blöd.
00:42:34: Aber einfach nur sagen okay bunt ist nicht automatisch besser.
00:42:39: Also ich sehe es an meinen Kindern, die waren früher war mein Sohn fester von überzeugt alles was blau ist ist Blaubeere.
00:42:46: Da einfach zu sagen
00:42:47: Da ist aber was Schiefgerei in der Erziehung.
00:42:50: Hast du irgendwas verpasst, oder?
00:42:52: Ich arbeite dran!
00:42:55: Genau
00:42:57: und das ist natürlich... Sie kennen ja jetzt nur das Blaue einer Blaubeere oder das blaue was auch immer als Natürliche.
00:43:06: und dann zu sagen ist vielleicht nicht so kindgerecht einfach ein bisschen drauf hinweisen.
00:43:10: Übrigens da fällt mir gerade etwas ein mit der Blaubere.
00:43:13: Das ist ja auch schon Wahnsinn.
00:43:15: Also ist das mal aufgefallen, mir ist es ja in letzter Zeit aufgefallen.
00:43:18: Die Blaubeere ist ja permanent im Regal.
00:43:21: Absolut!
00:43:22: Da gilt natürlich wieder unser Grundsatz was wir versuchen zu vermitteln.
00:43:26: bitte darauf achten dass es bio ist und das ist nicht jedes Mal Bio was da liegt.
00:43:30: Das habe ich auch festgestellt.
00:43:31: aber das Irre mit den Blaubeeren ist ja absolut eine gesunde Beere.
00:43:37: man muss wie gesagt die Produktion schon beachten.
00:43:42: Natürlich, wenn sie dann irgendwo aus Südamerika kommen, da klickst auch langsam Bauchschmerzen.
00:43:46: Aber ich wollte eben damit sagen, Blaubeere, poh!
00:43:49: Das war ja früher noch irgendwie... Also zu meiner Kindheit-Jugendzeit war das irgendwie eine Beere des Herbstes, so August oder sowas, wo man das im Sommer mehr so genau ist.
00:44:01: wie lange
00:44:03: her.
00:44:04: Nur wenige Monate Erhältlich, ja.
00:44:07: Und das ist jetzt universell wie vieles andere auch.
00:44:10: Himbeeren und Altersjahre.
00:44:11: Kannst dir kaufen zu jeder Tages- und Monatszeit?
00:44:15: Ja,
00:44:16: okay.
00:44:16: Das sind Herausforderungen auf jeden Fall.
00:44:17: Ja
00:44:17: genau.
00:44:18: Da haben wir Zisinalität zu kommen.
00:44:19: Deswegen ist es wahrscheinlich mit der Blaubeerenerziehung auch bei dir schiefgegangen, bei deinem Sohn, ne?
00:44:24: Genau.
00:44:24: Der hat so
00:44:25: viele Blaubeereien gesehen im Regal.
00:44:26: Das ist
00:44:28: das Einzige was schief gegangen ist.
00:44:30: Ja, sowieso!
00:44:33: Genau, okay.
00:44:35: Ja also wir kommen natürlich jetzt auch wieder zu einer weiteren grätschen Frage gibt es denn wissenschaftlich gesehen irgendwie ist er gesichert der unbedenkliche Menge?
00:44:46: Gibt's da hat sich das schon jemand Gedanken gemacht insbesondere die Lebensmittel chemiker
00:44:52: genau oder die FSA vor allem oder die WHO auch.
00:44:57: Also es gibt natürlich die sogenannten ADI-Werte Daily Intake.
00:45:04: Also
00:45:05: Tabel, tägliche Aufnahmemenge auf Deutsch und die beschreibt halt die Menge des Stoffs oder das Lebensmittelfarbstoff in dem Mensch, in dem Sinne, die ein Mensch lebenslang täglich aufnehmen kann also etwas was wirklich kaum jemand macht.
00:45:24: Ja, das wollte ich gerade sagen Das ist ja wirklich reine Theorie.
00:45:28: Es
00:45:29: ist reine theorie aber Es wird natürlich nicht so sein, dass man jetzt ein Leben lang jeden Tag, sagen wir in dem Fall es ist sieben Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Farbstoff.
00:45:42: Aber auch hier ist natürlich wieder die Synergie also die Zusammenkunft von vielen Farbstoffs.
00:45:48: Die Dosis macht das Gift wieder
00:45:51: Genau
00:45:53: Ich sage mal der entscheidende.
00:45:54: Ich fürchte, dass jetzt dann auch wieder irgendwelche Zahlen kommen ne?
00:45:57: Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag das kannst du dir alles vergessen.
00:46:01: also das ist schön das wir es wissen genau aber ja eigentlich nicht relevant oder Alltagsrelevant.
00:46:08: Es ist nicht alltag'srelevant vor allem man weiß da nicht.
00:46:10: also wer stellt sich...
00:46:12: Das selbe wie mit dem Zucker und Salz was ich auch nicht weiß was ich pro tag zu mir nehme das ist ja völlig Ja, sehr theoretisch aber gut.
00:46:22: Wir müssen natürlich irgendwo anfangen.
00:46:23: Die Wissenschaft muss irgendwo anfingen und irgendwas festlegen.
00:46:26: ja klar.
00:46:29: Kannst du mal was dazu sagen?
00:46:31: Also zum Beispiel wenn ein Kind jetzt sagen wir mal jetzt ja zwanzig bis fünfzwanzig Kilo wiegt.
00:46:38: Wie viel darf der dann von diesen Farbstoffen aufnehmen, die ich natürlich nie messen kann nur dass man es mal so durchspielen
00:46:45: und eine
00:46:46: Zahl haben?
00:46:48: Also, gehen wir mal von einem zwanzigjährigen Kind aus.
00:46:51: Der dürfte jetzt, ich kenne meinen Daumen, etwa Milikram-Tapazin aufnehmen pro Tag.
00:47:01: Das ist wie gesagt eine theoretische Obergrenze.
00:47:03: das ist keine Empfehlung er sollte das nicht.
00:47:06: es ist auch wahnsinnig viel aber
00:47:10: Der wäre mal interessant.
00:47:11: Das können wir vielleicht als Hausaufgabe, wie viel Gummibärchen ich essen muss um diese Menge aufzunehmen.
00:47:19: Wo das eben noch drin ist, die arme Gummigärche.
00:47:25: Da könnte man es irgendwo, bei der zehnten Tüte sollte man dann vielleicht aufhören.
00:47:30: ja aber ich hoffe soviel hätte hier nicht gegessen.
00:47:33: Gut!
00:47:34: Aber wir wollen das nicht zu spaßig sehen... Es ist schon auch ein ernstes Thema, nicht?
00:47:41: Und ja.
00:47:42: Bisschen drauf achten auf die Menge her.
00:47:44: und der erscheinende Punkt ist auch hier wieder dass diese adi Werte auf alten Tierstudien berunden haben.
00:47:51: Ja
00:47:52: und die haben wie gesagt diese neurologischen Effekte also diese was auf Aufmerksamkeit auf überaktivität und sowas ist.
00:48:00: Die haben sie nicht ausreichend berücksichtigt.
00:48:05: Also muss man davon ausgehen das es wahrscheinlich weniger ist.
00:48:09: Für empfindliche Kinder, es geht wieder um diese wunderbare Gruppe.
00:48:14: Also
00:48:17: ich bin ja kein Petiader aber trotzdem die katzerische Frage wer ist empfindlich weiß das?
00:48:23: wissen dass die Eltern oder wie würdest du das dann mit deinen Kindern?
00:48:30: Natürlich Kinder die schon Verhaltens auf mehr also Auffälligkeiten in den Bereich gezeigt haben, die schon adias haben natürlich.
00:48:39: Jetzt wird's tricky genetische Runderabilität haben.
00:48:45: Das muss man ja aber auch erst testen.
00:48:50: Es gibt diverse Studien wo sie halt die Eltern befragt haben wie die Kinder reagiert haben über die Zeit.
00:48:56: Aber wenn du dann als Kind praktisch mit einem Scheinwerfer die ganze Zeit beobachtet wirst, ich sag mal, wenn du was finden willst, dann findest du etwas.
00:49:05: Es
00:49:05: ist schwierig.
00:49:06: Das ist ganz, ganz schwierig.
00:49:07: Genau
00:49:08: und ich stelle mir noch was viel ketzebisches vor.
00:49:10: Die Mutter, die das von Hause aus nicht gut findet, die sagt natürlich bei so einer Befragung was ganz anderes also schwierig einzuräumen.
00:49:18: Absoluter,
00:49:18: absoluter.
00:49:21: Okay.
00:49:22: Wichtig ist einfach nochmal zu sagen... dass praktisch der regelmäßige Konsum und die Kombination mehrere Farbstoffe, das ist das Schwierige eigentlich.
00:49:33: Und natürlich sowas wie Farbstaufe, Zucker
00:49:36: usw.,
00:49:36: die sind halt eigentlich das größere Problem.
00:49:42: Das glaube ich auch genau.
00:49:44: Also Zucker haben wir ja schon gesagt...
00:49:48: Karajas bei den Kindern?
00:49:49: Genau!
00:49:50: Im Gebräselstenz, Herz-Kreislauferkrankung you name it haben wir alle schon durchdeklariert und die Farbstoffe natürlich jetzt nicht klassisch, keine klassische Toxizid beinaheidet.
00:50:05: Es ist keine Kalorien
00:50:06: zum Beispiel.
00:50:07: Keine Kalorie natürlich genau.
00:50:09: Sondern sie können eben das Verhalten beeinträchtigen oder verändern, die Aufmerksamkeit Beeinträchigen den Schlaf beeinflussen usw.
00:50:18: auf die Neurotransmitter-Systeme wirken wie Dokamin Nordrhein-Wien Genau, aber es betrifft eben nicht alle Kinder.
00:50:26: Was heißt das nun konkret für die Eltern?
00:50:29: Das ist ja so... Wir haben heute irgendwie Elternsprechstunde.
00:50:33: Wir sind hier zu einem Thema gekommen.
00:50:36: Ich als Kinderlose mache Elternsprechstunde und da wird's schon ein Sparsekier.
00:50:41: Aber wir haben dich ein Boot!
00:50:42: Deswegen hab ich auch das Thema an dich.
00:50:48: Wenn man über Obergrenzen redet oder kann man einfach sagen keine sichere Menge für Süßigkeiten.
00:50:54: Es gibt jetzt nicht den Freifahrtsschein, um zu sagen ja so und so viel und dann passiert gar nichts.
00:51:01: Das kann man einfach vorschauen.
00:51:02: ich sagen es gibt halt Faust-Training wie fast schon banal.
00:51:07: aber Süßkeiten sind halt Gelegenheit und nicht Gewohnheit.
00:51:10: also das ist der Ausnahm.
00:51:11: Es sollte jetzt nicht jeden Tag Süßigkeit noch ein Tisch stehen.
00:51:14: Ja
00:51:14: genau so ist es Also nicht beim Frühstück.
00:51:17: Gummibärchen, schon wieder Gummiberchen oder eben sowas hinlegen.
00:51:20: Oder auch so und auch Fanta
00:51:24: zum Beispiel?
00:51:25: Sprite ist keine Süßi-KL kein Farbstoff aber trotzdem das ist natürlich ein zuckerprodukt.
00:51:33: Dann warnenweise sollte man genau also vor allem wenn man befindliche Kinder hat sollte man einfach warnen
00:51:41: Wenn
00:51:41: das draufsteht oder wenn sie die E-Nummern sehen, hundertzwei bis hundertdreisig, haben Sie jetzt mehrfach erwähnt.
00:51:47: Dann einfach blöd im Regal lassen.
00:51:50: was ich noch wichtig finde ist beobachten statt verbieten.
00:51:54: also
00:51:55: nicht von
00:51:57: Anfang an sagen dass es schlecht für dich sondern schauen ob das Kind eben mehr Unruhe zeigt als normal.
00:52:04: Ob's schlechter schläft oder ob's Konzentrationsprobleme
00:52:07: hat.
00:52:08: Die mit dem Verzehr besonders großen Menge von Süßigkeiten oder eben Limonade, oder wie auch immer in Zusammenhang steht.
00:52:18: Und als letztes würde ich vielleicht noch sagen dass man den Zucker und die Farbe mitdenken soll.
00:52:23: also wie wir schon gesagt haben farbloses Gummibärchen bleibt trotzdem Zucker und ein bunter Fruchtjoghurt ist halt beides.
00:52:31: es hat sowohl Farbstoff als auch Zucker.
00:52:35: das werden so die Kurvenrichtlinien die ich vielleicht mit an die Hand geben würde.
00:52:41: Also man kann so mal philosophisch zusammenfassen.
00:52:45: Achtsamkeit und wie du schon sagst, genaues Beobachten und natürlich nicht ein bisschen sondern Einführvermögen könnte das Problem dann auch zu keinem Problem mehr machen nicht?
00:53:00: Das wäre so glaube ich die Grundbotschaft wenn ich das so sagen darf.
00:53:04: als Nicht vater, aber immerhin das darf ich betonen.
00:53:08: Patenonkel nicht.
00:53:09: also gewissen Einfluss habe ich wenigstens aufgegeben, aber auch nur ein gewisser Einfluß.
00:53:15: Genau und nie immer keine Panik Aber eben Informiertes Handeln sage ich mir.
00:53:20: Ja
00:53:22: okay super Nina Ich bedanke mich Das war ein Ausflug Einen breiter ausflug Aber dass ist ja der spannende an Lebensmitteln dass es eben, das man da nicht mit Scheuklappen durchs Leben entgehen darf.
00:53:37: Da muss man schon mal nach rechts und links gucken und man muss aber auch natürlich locker bleiben.
00:53:47: Die Masse und die Dosis – wir haben's schon tausendmal gesagt – macht immer die mögliche Krankheit und das sollte man dann aufpassen.
00:53:56: Ja, vielen Dank!
00:53:59: Bleiben Sie schön.
00:54:00: achtsam würde ich jetzt mal abschließen sagen.
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